Ob das hilft? Webseiten gegen die Rezession

Allgemein

Während die Bundeskanzlerin lediglich versucht, uns mit langweiligen Webcasts in den erholsamen Schlaf zu beruhigen, probiert es die britische Regierung mit einer schlichten Anti-Rezessions-Homepage.

In Deutschland gibt es weit und breit nur eine Privat-Initiative, die versucht, etwas Hoffnung zu verbreiten: Aus Frankfurt wurde die Kampagne Optimismus hoch Tausend gestartet, um etwas gegen übertriebene Panikwellen zu tun. Die Regierung in Berlin denkt, die bisherigen Konjunkturprogramme und ein paar gewohnt inhaltslose Videobotschaften voller Politfloskeln reichen schon, um das Wirtschaftsruder herumzureißen. Da ist Premierminister Gordon Brown in London einen Halbschritt weiter: Per Rezessions-Homepage erläutert er seinen Bürgern en Detail, was die Regierung so alles anstellt, um den Abwärtssog aufzuhalten. Okay, auch hier wird in erster Linie nur den Bankversagern alles verfügbare Geld in den Rachen geschoben – ebenfalls ohne sichtbaren Effekt. Aber es zählt die Geste. Falls sie überhaupt jemand wahrnimmt in all der Krisensonderberichterstattung. Deutschland hat sich da zur Ablenkung was anderes einfallen lassen: Karneval & Schneelawinen. Zwinker. (rm)

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