Irland sperrt Zugang zu Filesharing-Seiten

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Der größte irische Internet-Provider, Eircom, hat den Zugang zu allen Webseiten gesperrt, die die Musikindustrie für bedenklich hält. Bereits der zweite Schritt im Kampf gegen Raubkopierer.

Bereits ende letzten Monats gab die Eircom bekannt, sich an das Three-Strikes-Out-Verfahren zu halten. Dabei kriegen Raubkopierer nach zwei Verwarnungen dauerhaftes Internetverbot. Jetzt geht der Internet-Provider noch einen Schritt weiter: Die Irish Recorded Music Association (IRMA) erstellt für die Eircom eine Liste von Seite, die geblockt werden müssen, weil darin Inhalte zu finden sind, die gegen das Copyright verstoßen. Der Provider blockt diese. Dazu zählen unter anderem auch die Pirate Bay, so eine Meldung des britischen Registers.

Die Musiklabels drohen nun auch den anderen irischen Internet-Providern. Sollten diese sich nicht wie die Eircom an deren Vorgaben halten, werden sie zu rechtlichen Mitteln greifen. (Maxim Roubintchik)