P2P-Traffic im Internet nimmt ab

WorkspaceZubehör

Nur noch wenig mehr als die Hälfte des Internet-Traffics in Deutschland wird durch P2P-Programme verursacht. Das Web holt mächtig auf – vor allem wegen RapidShare & Co.

Im vergangenen Jahr rutschte der Anteil von P2P am deutschen Internet-Traffic nach Untersuchungen von Ipoque auf 52,79 Prozent ab, nachdem er 2007 noch bei fast 70 Prozent gelegen hatte. Während es bei Streaming (7,17 Prozent), VoIP (0,86 Prozent) und Instant Messaging (0,16 Prozent) kaum Veränderungen gab, legt der Web-Traffic mächtig zu – von 14,34 auf 25,78 Prozent. Grund dafür sind Filehoster wie RapidShare und MegaUpload, die den Filesharing-Traffic ins Web ziehen.

Betrachtet man die einzelnen Protokolle, bleibt Bittorrent mit 37 Prozent die Nummer eins, gefolgt von HTTP (15 Prozent) und eDonkey (13 Prozent). Nicht einmal 10 Prozent des Bittorrent-Traffics machen Pornos aus, hier dominieren Kinofilme (38 Prozent), Software und Spiele (jeweils 19 Prozent). (Daniel Dubsky)