Mozilla: Apple-User habe keine Wahlmöglichkeit

MobilePolitikRechtSmartphoneSoftware

Der freie Browserhersteller kritisiert offen Apples Firmenpolitik. Das freischalten von iPhones muss legal werden – der Apfelhändler hätte angeblich kein Recht die Software auf dem Gerät zu beschränken.

Die amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) wird von Mozilla in ihrem Bestreben das iPhone zu befreien unterstützt. Apple verbietet auf dem Gerät sogenannte “Jailbreaking”-Software. Diese Anwendung ermöglicht es das iPhone freizuschalten, um so sämtliche Applikationen aufspielen zu können – auch solche, die nicht im App-Store gelistet werden. Die EFF fordert, dass das Apple-Handy grundsätzlich keine Software beschränken sollte.

Mozilla beschwert sich beispielsweise darüber, dass es für das iPhone keinen alternativen Browser gibt. Selbst wenn es einen solchen gäbe, müsste er auf dem Safari aufsetzen, so Mozilla in einer Stellungnahme. Der freie Browserhersteller möchte die Entscheidung dem Nutzer überlassen. Apple filtert vehement Inhalte aus seinem App-Store, die dem Konzern ein Dorn im Auge sind. Beispielsweise wurde eine Southpark-Applikation mehrmals entfernt, weil Apple sie für anstößig hält. (Maxim Roubintchik)