Krise: HP streicht Gehälter

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Vor allem im Top-Management wird die Preisschere angesetzt. Aber auch die 300.000 Mitarbeiter sind betroffen. Schuld ist ein Gewinnrückgang von 13 Prozent.

Im ersten Quartal des aktuellen Finanzjahres ist Hewlett-Packards Gewinn von 2,13 Milliarden auf 1,85 Milliarden US-Dollar gesunken. Das entspricht einer Minderung von 13 Prozent. Diese Umstände zwingen das Unternehmen zu weiteren Sparmaßnahmen zu greifen: CEO Mark Hurd möchte Gehälter kürzen. Sein eines Festgehalt wird um 20 Prozent gesenkt und auch der Rest des Top-Managements wird 10-15 Prozent weniger verdienen. Die einfachen Mitarbeiter erhalten fünf Prozent weniger, so CNN-Money.

Im Fall des CEOs fallen so etwa 290.000 US-Dollar weg. Im Jahre 2008, erhielt er von HP jedoch eine Summe von 42,5 Millionen Dollar – den Großteil wohl in Aktienoptionen. Der Konzernchef geht von einem schwierigen Jahr 2009 aus. Falls sich die Situation bessert, so möchte man bei Hewlett-Packard Bonuszahlungen verteilen, die die weggefallenen Gehälter kompensieren. (Maxim Roubintchik)