Bericht: Ausbeutung in chinesischen IT-Fabriken

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Eine Menschenrechtsorganisation hat die Tastatur-Fabriken von HP, Dell, IBM und Microsoft besucht. Der Bericht über die Arbeitsbedingungen ist erschreckend.

Die Zustände in den Hallen der asiatischen Auftragshersteller wurden schon des öfteren kritisiert. Das amerikanische National Labor Comittee (NLC) war allerdings schockiert darüber, was sie in chinesischen Werkshallen vorfand: Ausbeutung, unmenschliche Arbeitsbedingungen bis hin zur tagelangen Freiheitsberaubung meldet der jüngste NLC-Report.

Unmenschliche Bedingungen?
Die Vorwürfe des NLC: Harte Stühle, schlechte Bezahlung, lange Schichten, 7-Tage-Wochen, Sprechverbot, Wachen, überfüllte Schlafsäle und Strafen bei Missachtungen.

Der Bericht soll nun von einem US-Offiziellen der IT-Industrie (vom Verband EICC) überprüft werden, um herauszufinden, ob die Zustände beim Komponenten- und Tastaturhersteller »Meitai Plastic and Electronics« in Guangdong tatsächlich so inakzeptabel aussehen – und ob die Auftraggeber bei IBM, Microsoft, Dell, Lenovo und HP davon wissen.
(Ralf Müller/mt)

Weblinks
National Labor Committee
Report über Arbeitsbedingungen in China (PDF)