NSA will Milliarden für Skype-Schnüffelei zahlen

Big DataData & StoragePolitikRechtSicherheitSicherheitsmanagement

Chats und Telefonate via Skype entziehen sich den Augen und Ohren des amerikanischen Nachrichtendienstes NSA. Der sei angeblich bereit, Milliarden Dollar an jede Firma zu zahlen, die Skype zuverlässig belauschen kann, berichtet The Register.

Auf der Counter Terror Expo in London hat ein Insider dem britischen Magazin gesteckt, dass Skype für die amerikanischen Schnüffler noch immer ein Problem ist. Der VoIP-Dienst schottet sich durch eine proprietäre Verschlüsselung gegenüber anderen VoIP-Services und Lauschern ab. Zudem wird der Zugriff auf die Daten erschwert, weil Skype ein P2P-System nutzt.

Laut The Register wird zwar allgemein angenommen, die NSA sei in der Lage, die Skype-Verschlüsselung zu knacken, doch das würde wohl zu viele Ressourcen verschlingen. Daher sucht man nun Hilfe in der Industrie und bietet der Quelle zufolge Milliarden, sollte eine Firma einen zuverlässigen Weg finden, sich in die Skype-Kommunikation einzuklinken. Erschwert wird das Ganze offenbar dadurch, dass Skype die Verschlüsselung im Rahmen von Software-Updates regelmäßig wechselt. (Daniel Dubsky)