Kopfgeldjagd mit Microsoft

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250.000 Dollar gibt’s, wenn der Urheber des Conficker-Wurms überführt wird – bei Sasser hat’s ja auch schon geklappt, meint Microsoft offenbar.

Bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf, und für das recht ansehnliche Sümmchen von  250.000 Dollar wird sich schon jemand finden, der den Conficker-Autor hinhängt – immerhin hat der Wurm (auch bekannt als Downadup) sich seit Ende Dezember weltweit in über 10 Millionen Computern bemerkbar gemacht, was ihm eine Sicherheitslücke in Windows ermöglicht hat.

Microsoft arbeitet zur Bekämpfung von Conficker außerdem auch noch mit Security-Forschern, Domain-Registrierern und ICANN zusammen, um Server auszuschalten, die Attacken mit dem Wurm starten.

Schwierig dürfte es allerdings werden, wenn der Urheber in einem Teil der Welt sitzt, wo Internet-Kriminalität praktisch Bestandteil der Volkswirtschaft ist, meinen Experten. Eine Verurteilung werde man da wohl kaum hinbekommen – andererseits sei die Summe von 250.000 Dollar umso verlockender, da es für den Wurm selbst wohl gerade mal 10.000 DollarHonorar gegeben habe. Und vielleicht ist es ja schon abschreckend genug, wenn MS den Übeltäter einfach nur kennt: “Ich heiße Steve Ballmer und ich weiß, wo Du wohnst ….” [gk]

PC World