Der endgültige Emulator

Allgemein

Die EU macht sich nützlich und spendiert 4,02 MIllionen Euro für die Entwicklung des definitiven Spiele-Emulators – schließlich geht es um das digitale Kulturerbe.

KEEP (Keeping Emulation Environments Portable) nennt sich das Projekt, an dem Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und der Tschechei beteiligt sind – Ziel ist es, jedes Game auch in ferner Zukunft verfügbar zu machen, auch wenn die Original-Soft- und Hardware schon längst Historie geworden sind.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Emulatoren, die in der Regel einem einzigen Zweck dienen, soll KEEP eine Art Allzweckwaffe sein und sich jederzeit auf neue Plattformen migrieren lassen.

Und so wird hoffentlich sichergestellt, dass auch noch in kommenden Jahrhunderten Heranwachsende endlose Stunden völlig sinnlos an Konsolen verdaddeln – nur, dass die sich dann damit herausreden können, es habe sich um technologischen  Geschichtsunterricht gehandelt. [gk]

New Scientist