Sandisk & Toshiba arbeiten an 32nm-SSD mit 500 GByte

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Klein, schnell und mit bis zu einem halben Terabyte Kapazität gesegnet sollen die Flash-Laufwerke der nächsten Generation auch den IT-Leiter in Verzückung versetzen.

Als Antwort auf die schwierigere Marktlage stärken Toshiba und Sandisk ihre Forschungsbemühungen. Als erstes sichtbares Ergebnis wurde gestern auf der International Solid State Circuits Conference in San Francisco der erste 32-nm-Flash-Speicherbaustein angekündigt. Die neue Technologie erlaube es, die Kapazitäten schon bald in den Bereich von 500 GByte zu treiben, dabei aber die Performance der 43nm-Generation beizubehalten.

Weitere Vorteile: Ein 32 GByte-Die sei nur 113 Quadratmillimeter groß, wodurch ein Wafer mehr Ausbeute hergibt, was wiederum die Produktionskosten senke. Samsung verwies darauf, dass die kleinen 32nm-Chips auch ideal dafür geeignet seien, in microSD-Cards eingesetzt zu werden und damit die Kapazität zu verdoppeln, was auch Handys zugute käme. Die Massenproduktion der neuen SSDs soll nach der Sommerpause beginnen.
(Ralf Müller)