Phoenix schickt Mobilrechner in den Linux-HyperSpace

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Die neue Technologie des Bios-Spezialisten soll langsame Notebooks und Netbooks auf Trab bringen, und zwar auch in Europa.

Seit wir im November 2007 über die HyperSpace-Technologie berichtet haben, werkelten die Entwickler von Phoenix Technologies im stillen Kämmerlein daran herum. Nun soll die Plattform nächste Woche auf dem Mobile World Congress in Barcelona ihr Debut erleben.
Egal, ob ARM- oder x86-Prozessoren (AMD wie Intel), die mobile HyperSpace-Plattform auf Linux-Basis sei für alle da. Notebooks wie Netbooks werden mit einer Dual-Boot-Konfiguration ausgestattet, so dass die Rechner unterwegs nicht nur schnell starten, sondern ebenso flott auf die Mobilplattform zugreifen können. Dort bietet Phoenix E-Mail-, Web- und Office-Apps-Zugriff an.
“Notebooks starten langsam, sind kompliziert und fangen sich Probleme ein wie Viren. Wir wollen deshalb eine stabile und schnelle Systemumgebung schaffen, die mehr dem Handy-Erlebnis entspricht”, erzählt Surendra Arora, zuständige Vizepräsidentin für Business-Entwicklungen. HyperSpace könne von Händlern auch vorinstalliert werden. In Systemen mit Virtualisations-Support sei sogar der zeitgleiche Betrieb mit Windows möglich, so dass der Nutzer auf Knopfdruck umschalten könne.
Phoenix verspricht Bootzeiten unter 15 Sekunden, deutlich weniger Stromverbrauch und damit bis zu 30 Prozent längere Akkulaufzeit sowie Unterstützung von WiFi, UMTS und klassischen Netzwerkanbindungen. (rm)

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