IT-Trend: Rechenzentrum aus der Box

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Es geht auch ohne Cloud Computing: Unternehmen, die für Projekte Rechenpower brauchen, können sich jetzt ein ganzes Data Center im Container ordern.

Wenn Unternehmen auf die Schnelle mehr IT-Power brauchen, können sie einen fertigen Server im Container ordern. Oder ein ganzes Data Center. Und jetzt auch gleich noch die passende Stromversorgung oder Kühlanlage.

Ein »Rechenzentrum aus der Box« war ursprünglich nur für unzugängliche Gegenden oder Katastrophengebiete gedacht. Doch der von IBM, HP und Sun ausgelöste Trend begeistert immer mehr Konzerne, die auf ihrem Firmengelände kurzerhand einen oder mehrere fertig vorkonfigurierte Container aufstellen, um so die Serverkapazität der Haus-IT zu erweitern.

Ganz ohne Neubau kommt aus, wer nun die jüngsten Erfindungen der Container-Bauer ordert: Stromgenerator und unterbrechungsfreie Stromversorgung (UPS) oder auch eine komplette Kühlungsinfrastruktur in einer Box, hergestellt von Active Power und im Vertrieb von HP.

Eigene Stromversorgung
Die neuen Lösungen machen die Unternehmens-IT autark, falls die öffentliche Stromversorgung ausfällt. Active Power setzt in den Containern aus Platz-, Gewichts- und Kostengründen keine Batterien, sondern Schwungräder ein, die in der Spitze bis zu 18 Megawatt Kapazität bereitstellen können. Modelle mit Dieselgeneratoren sind ebenfalls erhältlich, wenn auch auf Kosten einer längeren Lieferzeit.
(Ralf Müller/mt)

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