iPhone: Jetzt doch Einsteigermodell?

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Lange hat Apple sich dagegen gewehrt, eine Billigheimer-Version des Erfolgstelefons auf den Markt zu bringen. In Zeiten des ökonomischen Abschwungs verdichten sich jedoch die Gerüchte, dass die Sparvariante im Anmarsch ist.

Parallel zur dritten Generation des Vollpreis-iPhones soll im Juni oder Juli eine abgespeckte Ausgabe auf den Markt kommen, will die Gerüchteküche wissen. Der Verkaufspreis soll dann mit Netzbetreiber-Subvention bei 99 Dollar liegen (in den USA).

Was man dafür angeblich bekommt, wird aber deutlich reduziert sein: Es wird lediglich EDGE unterstützt, die Kamera wird weniger als 2MP haben, Video wird nicht unterstützt, als Speicheroption gibt es lediglich 8GB (integriert), und Erweiterungsmöglichkeiten sind nicht vorgesehen. Die Display-Auflösung soll bei 480 x 320 liegen; WiFi und Bluetooth sind ebenfalls an Bord.

Die “Voll-iPhones” der dritten Generation dagegen kommen mit UMTS/HSDPA, WiFi und Bluetooth und einer Auflösung von entweder 720 x 480 oder 800 x 480. Vermutet wird, dass GPS integriert wird und dass es Versionen mit 16GB und 32GB Speicher gibt. Die Auflösung der Kamera liegt natürlich über 2MP und Video wird selbstverständlich auch unterstützt.

Als Grund für das Umdenken von Apple in Sschen Billig-iPhone gilt unter anderem der Preisverfall bei Touchscreens, der es der Konkurrenz ermöglicht, billigere Handys anzubieten – also will man offenbar den Markt der potenziellen Käufer abgreifen, die nur zu gerne auch mit einem iPhone herumwedeln würden, bislang aber das nötige Kleingeld nicht locker machen wollten. [gk]

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