Gewinner in der Krise: NetSuite

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Ausgerechnet in der schwierigsten Marktphase gelingt dem Anbieter von Business-Software das allererste profitable Quartal seiner Existenz.

NetSuite meldet nicht nur eine schwarze Null, sondern gleich ordentliche Zahlen: 152,5 Millionen Dollard Umsatz dank eines Zuwachses von stattlichen 40,5 Prozent. Allein das vorige Quartal spülte 41,4 Millionen Dollar in die Firmenkasse und legte damit gegenüber dem Herbst 30,5 Prozent zu. Dadurch vollzog sich unter dem Strich ein Farbwechsel: Von 1,7 Millionen Dollar Verlust auf eine gute halbe Million Nettoprofit. Das ist insbesondere beeindruckend, da US-Firmen im gleichen Quartal 27,8 Prozent weniger Geld für Equipment und Software ausgaben.
Der Firmenboss Zach Nelson führt den überraschenden Erfolg darauf zurück, dass die Firmenstrategie, den kleinen und mittleren Firmen eine integrierte App-Suite zu schneidern, endlich aufgehe. Da das Angebot direkt als Software-as-a-Service-Modell gestrickt ist, brauchen Neueinsteiger weder große Summen für die Programme auf den Tisch legen, noch die eigene IT groß ausbauen. (rm)

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