Trotz Krise: Intel investiert 7 Milliarden

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Der Chipgigant setzt ein Zeichen: Obwohl die wirtschaftliche Lage derzeit mau ist, wird Intel in den nächsten zwei Jahren in den USA 7 Milliarden investieren, um seine Fertigungsstäten zu modernisieren.

Intel-Chef Paul Otellini hat bei einer Rede in Washington betont wie wichtig es ist trotz der stagnierenden Wirtschaft weiterhin in die Halbleiterindustrie zu investieren. Um auch zukünftig den Abstand gegenüber Verfolger AMD zu wahren, investiert der Chipgigant ganze 7 Milliarden in die Modernisierung seiner Fabriken. Die neue Investition, ist die größte die Intel jemals für die Umstellung eines Fertigungsverfahrens ausgegeben hat, so Otellini. Damit ist der Umstieg auf den 32-Nanometer-Prozess gemeint. Derzeit produziert Intel seine Chips im 45-Nanometer-Verfahren, so der SMH.

Durch eine kleinere Bauweise wird nicht nur der Stromverbrauch reduziert, sondern auch die Leistungseffizienz von Chips erhöht. Das Geld soll vor allen Fertigungsstäten in Oregon, Arizona and New Mexico zukommen. Neue Jobs werden nicht geschaffen. (Maxim Roubintchik)