Mobiles Linux in neuer Version

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Die LiMo-Foundation hat die neueste Version ihrer Linux-Plattform für Mobilgeräte vorgestellt. R2 bietet vor allem mehr Web-2.0-Funktionen und bessere Multimedia-Unterstützung.

Noch 2009 soll eine ganze Reihe von Geräten mit der neuen Linux-Plattform auf den Markt kommen. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona werden die ersten Referenzexemplare mit Version R2 vorgestellt. Das neue LiMo unterstützt eine ganze Palette von Multimedia-Formaten und Location-based Services. Auch an der Sicherheit wurde gearbeitet. Durch eine Kooperation mit OMTP Bondi lassen sich jetzt auch Web-2.0-Anwendungen nativ auf dem Handy darstellen. Das heißt, dass die meisten Community-Applikationen ohne Anpassungen auf dem Mobilgerät dargestellt werden können. In der neuen Version wurde aber vor allem an der Kompatibilität mit allen Geräten gearbeitet.

Die LiMo-Foundation besteht aus namhaften Mitgliedern wie Samsung, Motorola, NEC, Texas Instruments und NTT DoCoMo. Das freie Betriebssystem hat jedoch mit harter Konkurrenz im Open-Source-Bereich zu kämpfen. Seit kurzem ist Googles Android erhältlich und auch Nokia hat Pläne Symbian als freie Software zu veröffentlichen. (Maxim Roubintchik)