Google macht’s mit Microsoft

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Pack schlägt sich, Pack verträgt sich: Wenn’s darum geht, neue Geschäfte zu machen, können auch zwei scharfe Konkurrenten zusammenarbeiten. Wie bei dem neuen Google-Dienst Sync.

Der ist nämlich nicht ganz allein auf dem Mist von Google gewachsen, sondern beruht in wesentlichen Teilen auf der Technologie von Microsoft Exchange ActiveSync, die Google zu diesem Zweck von den Redmondern lizenziert hat.

Sync nutzt Push-Technologie, um eine permanente Aktualisierung von Terminen und Kontakten zu ermöglichen; sobald das Programm auf einem Smartphone installiert wurde, arbeitet es automatisch im Hintergrund.

Laut Microsoft ist die Kooperation bei Sync ein Novum: Auf einzelnen Gebieten haben die beiden Firmen zwar bereits zusammengearbeitet, aber (laut Microsoft) ist dies das erste Mal, dass eine der beiden von der anderen geistiges Eigentum lizenziert.

Grund genug für MS, sich kräftig selbst auf die Schulter zu klopfen: Der Deal sei eine deutliche Anerkennung dafür, welche Innovationen bei Microsoft stattfinden, meint der bei dem Unternehmen für die rechtliche Seite derartiger Abkommen Verantwortliche. Schön, dass das mal gesagt wurde – tut sonst ja keiner. [gk]

Yahoo /AFP