Kaspersky-Hack: Was steckt dahinter?

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Dass der Hersteller von Security-Software am Sonntag öffentlich einräumen musste, selbst Opfer einer Hack-Attacke geworden zu sein, ist schmachvoll genug – anscheinend war das Verhalten des Unternehmens aber schon im Vorfeld alles andere als professionell.

Dass die Kaspersky-Site nur kurze Zeit angreifbar war und die Schwachstelle nach 30 Minuten beseitigt wurde, ist  nämlich offenbar nur ein Teil der Geschichte: Der Hacker, der ursprünglich entdeckt hatte, wie man die Site attackieren konnte, hat nämlich nach eigenen Angaben zuerst das Unternehmen direkt informiert.

E-Mails an drei verschiedene Adressen hätten jedoch zu keinerlei Reaktion geführt, und erst als sich überhaupt nichts tun wollte, hat der Hacker namens Unu auf hackersblog.org ausgepackt.

Dass bei dem Hack offenbar kein Schaden entstanden ist, ist nach Mitteilung eines Administrators von hackersblog.org dann auch eher auf Unus hehre Absichten zurückzuführen – im Prinzip hätten sich User-Namen, E-Mails, Passwörter, Codes etc. ohne weiters abgreifen lassen können. [gk]

The Register