Sony will PS3 billiger machen

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Durch die Umstellung auf das 45-Nanometer-Verfahren möchte das japanische Unternehmen künftig Kosten sparen und so die PS3 gegen weniger Entgelt in die Ladentheken bringen.

Die Playstation 3 wird billiger. Wie billig, steht noch nicht fest. In künftigen Konsolen sollen 45-Nanometer-Chips eingesetzt werden. Derzeit werden noch Bausteine im 65-Nanometer-Verfahren verwendet. Sony sieht das Ganze als Möglichkeit den Kaufpreis der PS3 zu reduzieren. Auf essentielle Features wie das Blu-ray-Laufwerk möchte man bei dem japanischen Elektronik-Giganten nicht verzichten, begründet David Reeves, der Chef von Sony Computer Entertainment Europe, in einem Interview mit dem britischen Guardian.

Auch Sony wurde von der Finanzkrise getroffen. Die Handys verkaufen sich nicht so gut wie erwartet, 16.000 Stellen werden gestrichen und auch die Playstation 3 ist für das Unternehmen ein Dorn im Auge. Die Konsole ist noch lange nicht so profitabel wie zunächst erhofft. Schuld an den mageren Umsätzen ist vor allem der hohe Verkaufspreis der Sony-Konsole. Im Gegensatz zu der Konkurrenz wie Nintendos Wii oder Microsoft Xbox 360 sind die Anschaffungskosten für eine PS3 deutlich höher. Auch haben die Rivalen zum Weihnachtsgeschäft den Preis ihrer Konsolen reduziert – Sony nicht. »Wenn wir den Preis reduziert hätten, hätten wir zwar mehr Geräte verkauft, jedoch eine weitere Milliarde verloren«, so Reeves. (Maxim Roubintchik)