PlayStation 4 mit Intel inside

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Bei der nächsten Konsolengeneration wird nVidia wohl in die Röhre schauen, während Intel zumindest bei den Japanern einen Fuß in der Tür hat. Nicht als CPU, sondern als GPU!

Sony steht angeschlagen in der blauen Ecke: Milliardenverluste im Geschäftsjahr 2008, schlechte Aussichten für 2009, eine schwächelnde PS3 und ständig die Selbstzweifel, ob man überhaupt noch eine Playstation 4 machen soll. Da war Intel als neuer Partner die konsequente Wahl: Beim PS4-Start in 2012 wird der Konzern garantiert noch da sein. Außerdem hat Chipzilla genug Geld in der Hinterhand, um sich teure Entwicklung und Co-Marketing locker leisten zu können. Auch beim unseligen DRM-Thema erhofft sich Sony tatkräftige Hilfe.
Schon jetzt habe die Entscheidung Sony sehr geholfen, denn Intel soll gerüchteweise mit einem fetten Scheck nachgeholfen haben, um den Zuschlag für die GPU (Larrabee) zu erhalten. Damit eröffnet sich Chipzilla nämlich eine extrem gute Chance, nach der gesamten Architektur greifen zu können und am Ende womöglich auch noch Prozessor und Chipsatz einbauen zu dürfen.
Das Sony-Intel-Gespann dürfte 2012 gegen die Xbox 3 antreten, bei der sich Microsoft gerüchteweise schon für ATI als GPU-Lieferant entschieden haben soll. Also hätte sich auch hier nVidia aus dem Rennen geschossen (die beiden Firmen haben sich wohl endgültig wegen DirectX und DX10 zerstritten).
Etwa im gleich Zeitraum wird wohl auch die Wii 2 an den Start gehen. Hier steht kaum ein Wechsel an, das Gespann ArtX/ATI wird wohl weiterhin Nintendo mit GPUs versorgen. Damit bleibt nVidia draußen und muss sich andere Spielgefährten suchen. (rm)

INQ UK