Virtual Desktop: Geld sparen mit Citrix XenDesktop 3

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Bei kostenpflichtigen Lösungen geben Unternehmen abgesehen von der Infrastruktur allein für jeden virtualisierten Schreibtischrechner um die 150 Dollar Lizenzgebühren aus. Hier setzt Citrix an.

Mit dem Update des XenDesktop-Systems wolle Citrix IT-Managern helfen, die Kosten beim Betrieb der virtuellen Infrastruktur zu senken und die Verwaltung zu verbessern. Die Nutzer sollen sich zudem mit XenDesktop 3 (XD3) im Büroalltag wohler fühlen. Dafür zuständig sei die neue HD-X-Technik, welche die gleichen Multimedia-Fähigkeiten erlaube wie ein konventioneller Desktop-PC. Sogar externe USB-Geräte wären nun ansprechbar, um zum Beispiel Smartphones zu synchronisieren. Obendrein seien 3D-Grafik, Webcasts und VoIP machbar.

Günstiger werde das neue Citrix-Produkt, da etwa 50 Prozent weniger Infrastrukturaufwand und damit entsprechend weniger Budget nötig seien, um XD3 flott am Laufen zu halten. Dazu trage vor allem eine Optimierung der XenServer-Technologie bei, die nun doppelt so viele Virtual Machines auf einem Server betreiben könne wie zuvor.

XD3 sei ab sofort in der Lage, quer durchs Netzwerk Images auf die vorhandenen PCs zu streamen. So etwas helfe bei der Migration und erlaube es, aus Kostengründen existierende Desktopsysteme weiter zu nutzen und dennoch den Verwaltungsaufwand zu senken. Die gesamte Plattform sei verbessert worden, um mehr Clients und eine bessere Skalierbarkeit zu erreichen, erzählt der zuständige Produktmanager Dave Austin. Seiner Aussage nach gebe es XenDesktop 3.0 noch in diesem Monat zu Preisen ab 75 Dollar pro Nutzer.
(Ralf Müller)