Linux-Markt: Untersuchung lobt Ubuntu Server

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7.000 Ubuntu-Nutzern wurde eine Weile lang bei der täglichen Arbeit über die Schulter geschaut. Ergebnis: Die wichtigsten Büroaufgaben sind kein Problem.

Die Studie wurde von den Analysten der Firma RedMonk in Nordamerika und Europa durchgeführt. Auftraggeber war Canonical, seinerseits Sponsor von Ubuntu Linux, der herausfinden wollte, wie sich das Server-System im realen Büroalltag so schlägt.
Steve George, Direktor für Support und Services bei Canonical, fasste die Ergebnisse so zusammen: Ubuntu wird für die ganz gewöhnlichen Alltagsaufgaben genutzt, ob im Internet, bei der E-Mail-Arbeit und Dateioperationen oder beim Befüllen und Nutzen von Datenbanken. Die befragten Praxistester empfanden das System als “mission-critical”, soll heißen, es hielt sie bei der Arbeit nicht unnötig auf. Andere Systemaspekte wie Sicherheit, Backup und Firewall erhielten ebenfalls Lob.

Die befragten IT-Manager äußerten sich zufrieden angesichts einfacher Upgrades, der Verwaltungsfunktionen, des Hardware-Supports und des hohen Sicherheitsstandards. “Es waren eine Menge unterschiedlicher Firmen und Organisationen, die Ubuntu einsetzen. Wir waren positiv überrascht, welche Fortschritte das System als Server-Plattform macht und wie gut es angenommen wird”, erzählt George. Die Detailinformationen, Verbesserungsvorschläge, Bug Fixes und Wünsche der Teilnehmer sollen an die Entwickler weitergeleitet und auf dem Ubuntu Development Summit diskutiert werden.
(Ralf Müller)

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