Bill Gates lässt stechen

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Bei seinen Versuchen, sich im Leben nach Microsoft als Gutmensch zu profilieren, verfällt der Ex-Konzernlenker auf skurrile Ideen. Zum Beispiel Moskitos auf seine Zuhörer loszulassen.

Mit der Begründung, nun wüssten sie auch mal, wie das so ist, wenn man von einem der übellaunigen Insekten gestochen wird, hat Gates auf die Teilnehmer einer Design- und Technologiekonferenz in Kalifornien einen Schwarm Moskitos angesetzt, die er während seiner Rede freiließ.

Gates wollte zum Thema Malariabekämpfung reden, und da diese Krankheit bekanntlich durch Moskitos übertragen wird, ist er offenbar auf die Idee einer launigen Praxisdemonstration verfallen.

Die Tiere waren zwar vorher vorsichtshalber auf eine mögliche Malariainfektion untersucht worden; trotzdem schleicht sich der leichte Verdacht ein, dass man unterm Strich als MS-Kunde doch mit dem cholerischen Gates-Nachfolger besser bedient ist – pädagogische Experimente mit Betriebssystemen traut man dem zumindest nicht zu … [gk]

Sydney Morning Herald