Studie: Online-Chat macht Mädchen depressiv

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Überraschenderweise scheint es jungen weiblichen Surfern nicht zu helfen, im Chatroom ihr Herz auszuschütten, fanden jetzt Psycho-Weißkittel heraus.

Lange Zeit dachte die Gesellschaft, dass es den Mädels helfe, mit Freundinnen über Gefühle zu reden und vor allem bei Liebeskummer ihr Herz auszuschütten. Findet dieser Prozess im weltweiten Netz statt, sind durchaus Negativ-Effekte möglich, warnt gerade eine Psychologie-Studie der University of New York. Jene habe gezielt 13-jährigen Mädchen bei ihrem Chatverhalten über die Schulter geschaut. Ergebnis: Das Online-Plappern über die persönlichen Probleme machte sie noch  depressiver. Was im Chatroom offenbar fehlt, sind die Problemlösungsfähigkeiten der Freundinnen, die im realen Leben eher die richtigen Worte finden. Online bleibt der positive Zuspruch eher aus, die Probleme werden selten richtig durchgekaut. Ergebnis im Extremfall: eine tiefe Depression. Jungs haben erwartungsgemäß nicht solche Probleme, so lange es sich nicht um ihre Freundin handelt. (rm)

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