Google Latitude behält Freunde im Auge

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Mit einer neuen Anwendung will Google es seinen Usern ermöglichen, unterwegs immer festzustellen können, wo sich der Bekanntenkreis befindet. Ob das den Datenschützern gefallen wird?

Eigentlich soll Latitude Google vor allem dabei helfen, weiter Land zu gewinnen auf dem Terrain der Social Networks: Das Programm ist die Erweiterung einer Software, die bereits seit 2007 Handy-Usern dabei hilft, die eigene Position zu bestimmen. Bei Latitude macht man diese Information auch seinen Freunden zugänglich.

Festgestellt, wo sich ein Nutzer des Programms aufhält, wird per Ortung von Funkmasten, GPS und WiFi-Verbindungen. Dieses System kann in insgesamt 27 Ländern verwendet werden.

Wer die detaillierten Informationen über die eigenen Bewegungen bekommt, kann man selbst bestimmen; außerdem muss das Programm manuell gestartet werden. Google verspricht darüber hinaus hoch und heilig, keine Profile seiner User zu speichern – lediglich die jeweils letzte Position, die Latitude aufzeichnet, werde aufbewahrt.

Latitude soll auf dem Blackberry und Symbian- und Windows Mobile-Geräten laufen sowie auf einigen T1 Android-Handys; außerdem gibt es eine PC-Version für Menschen, die lieber vom heimischen Schreibtisch aus beobachten, wo sich ihre Freudne tummeln. [gk]

Yahoo / AP