Intels Xeon-Welle brandet heran

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Seit ein paar Tagen annoncieren die Hardware-Zulieferer die neue 5500er-Serie. Da wird es bis zur realen Auslieferung wohl nicht mehr lange dauern.

Den Quad-Core-Server-Prozessor der Nehalem-EP-Serie soll es in Taktfrequenzen von 2 bis 3,2 GHz geben. Sie seien für den Einsatz in Dual-Socket-Server und Workstations gedacht. Intel deutete an, bei den neuen Xeons weitere Flaschenhälse in der Microarchitektur beseitigt zu haben. Mit der Technologie Quick-Path-Interconnect (QPI) werde die Serverperformance spürbar gesteigert. Dafür sorge vor allem der integrierte Memory-Controller, der die Kommunikation zwischen CPU und Systemkomponenten wie GPU beschleunigt. 8 MByte Level-3-Cache helfen dabei. Ansonsten seien die Quad-Cores ohnehin in der Lage, zwei Software-Threads gleichzeitig abzuarbeiten, was also acht Threads in voller Performance bedeute.
Die Halbleiterhändler rufen für die ersten Vertreter der X5500er-Serie Stückpreise zwischen 1.000 und 1.650 Dollar aus. Das Spitzenmodell W5580 mit 3,2 GHz wird bei Keenzo Electronics mit 1.785 Dollar aufgerufen, während Tech Micro nur 1.679 Dollar verlangt.
Deutlich günstiger ist die Xeon E-Serie mit 4 MByte L3-Cache zu haben: 250 bis 320 Dollar für E5504 und E5506 (2 GHz und 2,53 GHz) werden im Internet ausgerufen. Mit doppeltem Cache-Speicher gibt es noch E5520, E5530 und E5540 für 400 bis 800 Dollar. Eine Workstation auf E5540-Basis wird bereits von Provantage avisiert: Die ThinkStation D10 kostet 4.184 Dollar.
(rm)

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