IBM: Neuer Supercomputer soll’s mit 2 Millionen Laptops aufnehmen

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Vor sieben Monaten erst hat IBM der Welt den schnellsten Supercomputer aller Zeiten beschert, da werden schon die nächsten Großziele verkündet: 2011soll der Rechner einen deutlich schnelleren Nachfolger bekommen.

Mit 20 Petaflops wird der Computer mit dem schönen Namen Sequoia den derzeitigen Spitzenreiter, der gerade mal die 1-Petaflop-Hürde genommen hat, in der Tat alt aussehen lassen – wenn alles klappt. Die Leistung von Squoia vergleicht der stolze Hersteller mit der von 2 Millionen Laptops.

Zum Einsatz kommen soll Sequoia bei der Simulation von Nukleartests; er kann nach Meinung von IBM aber auch bei der Suche nach Ölvorkommen eingesetzt werden und bei der Lösung des größten aller Mysterien, dem Wetterbericht.

Selbst soll der Superrechner möglichst wenig zur Erderwärmung beitragen, weil er – gemessen an der Aufgabe – laut IBM hochgradig energieeffizient arbeiten wird; trotzdem wird Sequoia 96 Racks in Kühlschrankgröße in einem Gebäude mit 318 Quadratmetern in Beschlag nehmen. Wie viel Platz brauchen eigentlich 2 Millionen Laptops? [gk]

Reuters