Google Earth zeigt den Meeresboden

Allgemein

Google hat seinen virtuellen Globus aktualisiert. Die neue Version führt den User nicht nur auf den Meeresboden, sondern auch in die Vergangenheit.

Google Earth kann ab sofort in Version 5.0 heruntergeladen werden. Google hat das Tool erheblich erweitert, denn es zeigt nun nicht mehr nur ein einziges aktuelles Bild der Erdoberfläche an, sondern der User kann mit einem Schiebereglner in die Vergangenheit reisen und sich ältere Aufnahmen anschauen. So lässt sich sehr schön nachvollziehen, wie sich Straßen und Gebäude, aber auch Landschaften über die Jahre verändert haben. In Deutschland kann der Nutzer beispielsweise dabei zuschauen, wie die Stadien für die WM 2006 entstehen.

Zudem gibt es auf dem virtuellen Globus nicht mehr nur die Landmassen zu sehen, sondern auch den Meeresboden. Schon aus der Luft kann der Nutzer dessen Struktur erkennen und dann einfach in die Weltmeere eintauchen. Dort stellt man 20 Layer mit Informationen bereit, darunter Videos über die Meeresfauna und nahe gelegene Wracks. Dazu kommen Erläuterungen von Forschern und Meeresexperten, wozu auch bislang unveröffentlichte Videos von Jacques Cousteau zählen.

Mit Google Earth 5.0 lassen sich Routen durch den Download von GPS-Daten abstecken und Touren anlegen, die kommentiert und mit Fotos und weiteren Informationen versehen werden können.

Nicht zuletzt schafft man mit Google Earth auch den Sprung auf den Mars. Bilder von der Marsoberfläche zeigte Google schön seit fast drei Jahren im Web – nun lassen sie sich einfach in Google Earth aufrufen, indem man in der Statusleiste zu unserem Nachbarplaneten wechselt. Neben der Oberfläche und vielen Informationen bietet man virtuelle Mars-Tour sowie Infrarot- und Raumfahrtaufnahmen. (Daniel Dubsky)