Eurocom baut mobilen Core i7-Server

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Wollen Sie eine neue Firmenfiliale aus dem Boden stampfen, Kunden per Roadshow oder Hausmesse überzeugen oder beim Key-Account die volle Datenbank des Hauses dabeihaben? Da hilft ein kanadisches Notebook mit i7-Serverpower.

Der kanadische PC-Anbieter hat mit dem »D900F Phantom i7« vor allem das Desktop-Replacement im Auge und weniger den mobilen Server-Einsatz. Letzteres fällt angesichts von fast 6 kg Reisegewicht (bei Vollausstattung) auch nicht wirklich leicht, wäre aber dank Linux (oder Vista) und der eingesetzten Rechenpower durchaus machbar: Als Herzstück sorgt der aktuelle Intel-Serverprozessor Core i7 (Nehalem) für Vortrieb. Die Versionen 920, 940 oder 965 in den Taktraten von 2,66 bis 3,2 GHz werden begleitet vom X58-Chipsatz.

Üppige Speicherausstattung
Die CPU besitzt 8 MByte Level-2-Cache und darf auf 8 GByte DDR-3-Speicher zugreifen. Wenn es die Software hergibt, dann führt jeder der vier Cores zwei Threads gleichzeitig aus, was dann also parallel achtmal volle Power ergäbe. Die drei Festplatten kommen zusammen auf 1,5 TByte Kapazität, die Grafikchips (Nvidia G280, 9800GTX, Quadro FX3700) haben 1 GByte Videospeicher zur Verfügung.

Gute Preis-Leistung
Optisch sieht man dem 17-Zoll-Notebook weder Gewicht noch die Leistung an. Dies macht vor allem das 5.000-Dollar-Preisschild sichtbar, was angesichts der Leistung noch im Rahmen bleibt. Dafür gibt es serienmäßig obendrein DVD-Brenner, WLAN-Modul (802.11a/b/g/n), Webcam und das OS.
(Ralf Müller)

Weblinks

Eurocom

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