EU gibt Intel nicht mehr Zeit

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Im Kartellverfahren der EU wird Intel nicht mehr Zeit eingeräumt, um auf die Vorwürfe zu reagieren.

Die Wettbewerbshüter der EU haben einen Antrag Intels angelehnt, in dem der Chiphersteller mehr Zeit forderte, um auf die Kartellvorwürfe zu reagieren. Das Unternehmen soll seine Marktmacht missbraucht haben, um Konkurrenten zu behindern. AMD hatte eine Beschwerde eingereicht.

Laut Financial Times Deutschland hat Intel nun kaum noch Möglichkeiten, eine Kartellstrafe abzuwenden, denn die Zeit wird knapp. EU-Kommissarin Neelie Kroes will das Verfahren noch vor dem Ende ihrer Amtszeit im November abschließen. Es droht eine Strafe in Höhe von zehn Prozent des Jahresumsatzes. (Daniel Dubsky)