Fortschritt? Dienstag wird 10-Dollar-Laptop gezeigt

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Die indischen Weißkittel haben ihre Drohung wahrgemacht und aus dem 100-Dollar OLPC-Modell einen spotbilligen 10-Dollar-Laptop-Ableger gedengelt.

Nach dreijähriger Entwicklungszeit soll am kommenden Dienstag den indischen Bildungsbehörden der wohl günstigste Mobilrechner der Welt präsentiert werden. Daran gearbeitet haben Studenten des “Vellore Institute of Technology”, unterstützt von IIT-Wissenschaftlern (Indian Institute of Science & Indian Institute of Technology Madras).
Ausgehend vom 100-Dollar-Laptop-Design des Massachusetts Institute of Technology (MIT), dessen geistiger Vater Nicholas Negroponte das Gerät im Projekt “One Laptop Per Child” weltweit anbietet, haben die Inder ihren Superspar-Prototyp abgeleitet. Worauf sie verzichtet haben, das verrieten sie bislang nicht. Nur soviel: Der Rechner sei dafür geeignet, Schulbücher in Textform anzuzeigen. “Im Augenblick würde das Gerät noch 20 Dollar kosten, doch mit dem Start der Massenproduktion wird es entsprechend billiger”, äußerte sich der Staatssekretär für höhere Bildung, RP Agarwal. Dienstag werden wir dann hoffentlich schlauer sein.
Übrigens tauchte im Internet just ein erstes Erlkönigfoto vom neuen OLPC 2.0-Netbook auf (Bild), geschossen per Handykamera von Twitter-Autor Tariq Krim in Davos. Mit seinen Dual-Touchscreens wirkt es wie ein aufgeblasenes Nintendo DS, nur ohne Tasten. Ob es in dieser Form wirklich auf den Markt kommt, ist noch ungewiss. (rm)

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