Professor: Gehirnjogging bringt keine Vorteile
Ein französischer Weißkittel nahm eine Handvoll Brain-Games unter die Lupe. Sein Ergebnis: Zumindest Kinder könnten genauso gut ihre traditionellen Mathe-Hausaufgaben machen.
Nintendo wird diese Studie wohl kaum Kopfschmerzen bereiten, verkaufen sich DS und die ganze Palette an Gehirnjogging-Titeln (international: Brain Age, Big Brain Academy, Brain Training) noch immer glänzend. Wo die zusätzliche Denksportübung älteren Zeitgenossen wieder etwas mehr geistige Flexibilität bescheren mag, bringt sie Schulkindern kein messbaren Vorteil, fand Professor Alain Lieury von der Universität in Rennes heraus. Der Spezialist für kognitive Psychologie testete an Vergleichsgruppen von Zehnjährigen die Videogames im Vergleich mit normalen Gesellschaftsspielen (inklusive Sudoku & Scrabble) sowie normalen Hausaufgaben (Lesen, Mathe-Aufgaben). Dem Professor gefiel das “technologische Juwel” Nintendo DS, doch die Kids machten an der Konsole keine messbaren Fortschritte gegenüber den traditionelleren Aktivitäten. (rm)
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Letzter Kommentar
11 Antworten zu Professor: Gehirnjogging bringt keine Vorteile
das kann ich bestätigen, ich hab nen Selbsttest mit dem Ding gemacht. Ich bin noch genauso bescheuert wie vorher.
Nee, . . . Danke Dr “Komsashiva” oder wie hieß der noch gleich ;)
Ich habe aufjedenfall was gelernt, . . . Umso mehr man lernt, desto mehr merke ich, wie wenig ich weiß?!
Seid dem 31.02.2008 Im Mai, Weiß ich das ich nicht mit zahlen umgehen kann ;)
für Kinder ist es einfach eine spielende Art und Weise bspw. Mathe zu lernen…
ja, danke Dr. Komasaufa jetzt sind wir alle ein bishen bluna.
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nuff said :-P
Jop, so lernt man das Einmaleins besser auswendig. (Sind die Kinder nicht so taschenrechnerlastig)
Jo, ist ziemlich logisch.
- Ich wette sogar, dass traditionelle Methoden eine ganze Menge mehr bringen!
Nur was macht ein Kind lieber: Hausaufgaben, oder DS zocken?? – Hm, schwere Frage… ;)
Dr. Komasaufa … oh mein gott, ich bin grad vor lachen in tränen ausgebrochen.
Captain Obvious darf auch mal wieder veröffentlichen.
Schulkinder sind üblicherweise auch geistig noch etwas reger als Big Brother und Dschungelcamp oder Krone der Volksmusik Zuschauer.
Der momentane Vorteil von Nintendo ist ja gerade, dass sie nicht nur an Computeraffine Jugendliche und junge Erwachsene (Männer) verkaufen, sondern an so gut wie alle Altersklassen beiderlei Geschlechts. Auf diesem Gebiet muss die Konkurrenz noch viel Basisarbeit leisten.
Fakt ist, dass einmal erlernte Fähigkeiten schnell einrosten wenn sie nicht benutzt werden. Nach zwei Jahren mit Taschenrechner konnte von meinen Mitschülern kaum noch jemand im Kopf multiplizieren. Vereinzelt habe ich sogar schon bei Additionen den Griff zum Rechner entdeckt.
Um mal den Wahlspruch der Simulanten in den Raum zu werfen:
Man kann sich nicht so verschätzen wie man sich verrechnen kann.
Jemand der nicht in der Lage ist eine schnelle Überschlagsrechnung zu machen wird nie bemerken, wenn er/sie sich bei einer minutenlangen Tipporgie auf einem Taschenrechner vertippt hat.
Immerhin übt man durch Gehirnspiele, weil man Spaß daran hat und mit anderen konkurrieren kann. Ansonsten würde man gar nicht erst üben. Oder wer löst einfach so mal gerne Mathe-Aufgaben aus Büchern in der Freizeit?
Übrigens gibt’s das auf NeuroNation.de auch kostenlos online.
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