IBM streicht heimlich tausende Jobs

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BigBlue baut ab: Mehrere Tausend Arbeitsplätze in ganz USA wurden gestrichen, ohne das die Öffentlichkeit etwas davon mitbekommen hat.

Für gewöhnlich pflegen Unternehmen es der Presse und den Investoren mitzuteilen, wenn Stellen abgebaut werden. Das gilt wohl nicht für IBM: Letzte Woche hat der Konzern tausende von Jobs einfach gestrichen. Wie viele Mitarbeiter dabei konkret entlassen wurden ist nicht offiziell bekannt. Insider gehen von 4.000 Stellen aus. Nicht viel, wenn man bedenkt, dass BigBlue weltweit über 400.000 Angestellte beschäftigt. IBM verweist darauf, keine Stellenstreichungen nach Außen kommunizieren zu müssen, solange diese marginal sind.

Trotzdem hat IBMs Vorgehen in der Branche zu Kopfschütteln geführt: Erst vor einer Woche verkündete das Unternehmen trotz Wirtschaftskrise eine Gewinnsteigerung und zeigte sich unbeeindruckt von der derzeitigen finanziellen Situation. BigBlue behauptete sogar, dass weitere Stellen geschaffen werden sollen. (Maxim Roubintchik)