BlackBerry Storm definitiv nur ein laues Lüftchen

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Jetzt ist es offiziell: Das Storm-Smartphone ist trotz der entsprechenden RIM-Propaganda kein iPhone-Killer. Der Druck des anfänglichen Hypes wurde durch Produktfehler entkräftet.

Research in Motion machte zwar mit seiner BlackBerry-Front im vergangenen Jahr eine gute Figur, doch die solide Position des Herausforderers iPhone konnte auch der Storm nicht stürmen, trotz der Unterstützung durch Verizon Wireless. Trotz gut zwei Jahren Entwicklungszeit. Die 100-Millionen-Dollar-Werbekampagne war damit für den After. Das Wall Street Journal veröffentlichte gestern die frisch ausgewerteten Smartphone-Zahlen und konstatierte trocken, dass der BB-Storm mit 500.000 Verkäufen in den USA und etwa 1 Million weltweit doch nur ein Sturm im Wasserglas sei.
Die Ursache war die mangelnde Produktqualität. So erntete der Storm nur durchschnittliche Testberichte und jede Menge Kundenbeschwerden, die über Bugs und Betriebssystemstabilität (= Abstürze) murrten. Zwar brachte RIM im Dezember einen Software-Patch, doch das Blatt wendete sich seitdem nicht. Der Hersteller versprach, bald ein weiteres Update zu bringen, um viele der Storm-Probleme zu beheben. Doch die Vorurteile im Markt lassen sich schwer wieder ausradieren, zumal mit Palm Pre, Nokia N97 und zahlreichen HTC-Modellen jede Menge Alternativen auf den Markt drängen. (rm)

Wall Street Journal

Heftige Schlacht an der Smartphone-Front

PC World