Wie Microsoft die Firma entschlacken will

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Die Marketing-Ausgaben sollen stark reduziert, die Pläne für neue Datacenter ausgesetzt und die Zahl der Handelspartner reduziert werden, um Kosten zu sparen und somit für den Wirtschaftsabschwung gerüstet zu sein.

Schon vorige Woche erstaunte Microsoft den Markt mit seiner Akündigung, erstmals in seiner Geschichte eine Entlassungswelle loszutreten. Doch bei dem Abbau von 5.000 Mitarbeitern bleibt es nicht. So werde ein Rechenzentrum in Iowa zunächst nicht gebaut. Dort sollten diverse Services gehostet werden, unter anderem Hotmail, Live Search und Live-Apps.

Die schon im Bau befindlichen Data-Centren in Chicago und Dublin sollen vollendet werden. Sie seien für Online-Services vorgesehen. Nun wolle man von Quartal zu Quartal über die weiteren Ausbaupläne der Infrastruktur entscheiden, kündigten die MS-Manager Arne Josefsberg und Michael Manos im Blog an. Immerhin sehe dieser Bereich noch etwas Wachstum, da Firmenkunden die Services verstärkt nutzen würden, um ihrerseits Kosten zu sparen. (Ralf Müller)