Games deklassieren Filmbranche endgültig

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Die großen Hollywood-Studios wurden längst von den Spielepublishern überholt. Nun sacken jene auch noch die DVD- und BR-Verkäufe ein.

Das Jahr 2008 ist ausgewertet und siehe da: Computer- und Videospiele haben erstmals mehr Geld eingebracht als DVD- und Blu-ray-Verkäufe. Die Zahlen von der Trendumkehr lieferte Media Control GfK International, laut deren Zählung weltweit 29 Milliarden Dollar für DVD- und Blu-ray-Titel ausgegeben wurden. Damit lag 2008 aber 6 Prozent unter dem Niveau von 2007. Bei den Games sieht die Entwicklung genau umgekehrt aus: Ein Plus von 20 Prozent führte zum Highscore von 32 Milliarden Dollar. Dafür brauchten die Publisher sogar spürbar weniger Titel, denn pro Spiel werden in der Regel höhere Verkaufspreise erlöst als pro Film. (rm)

GamesIndustry.biz

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