Tod mit Ansage? Der Zune-Player stimmt Schwanengesänge an

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In Schönheit sterben? Beim Zune von Microsoft nicht wirklich möglich. Immerhin schön tief fällt der Marken-Umsatz, der nie besonders hoch emporkletterte.

Schwach gestartet und dann stark nachgelassen: Um 54 Prozent oder 100 Millionen Dollar soll der Zune-Gesamtumsatz jüngst nachgelassen haben. Diese Schmach gestand nicht Microsoft ein, sondern geht aus den offiziellen Dokumenten bei der Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) hervor. Im gleichen Zeitraum legten die Stückzahlen beim iPod um 3 Prozent zu, trotz des schwierigen Marktumfeldes und einer gewissen Sättigung.
Da die Borg jetzt tatsächlich erstmals De-Assimilieren, 5.000 Drohnen abstoßen und sich dabei auch auf die Entertainmentsparte des Hauses konzentrieren (minus 1.400 Jobs), breiten sich im Internet Gerüchte in Schallgeschwindigkeit aus, dass es die Zune-Untermatrix erwische. Angesichts der dramatisch rückläufigen Umsatzzahlen wäre ein Aus von Shop und Player nicht weiter verwunderlich. Zumal die Sprechdrohne Adam Sohn dem Zune öffentlich die Stange hält und von Langzeit-Investment und im Plan liegen faselt. So etwas ist erfahrungsgemäß ein Anti-Indikator. Im nächsten Statement heißt es dann gerne: “Wir müssen uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren”. (rm)

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