IBM-Krisenmanagement: Aufräumarbeiten im Konzern

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Still und heimlich baut der Technologiekonzern in mehreren Ländern Personal ab – trotz der guten Geschäftsergebnisse mit zwölfprozentiger Gewinnsteigerung.

Am Wochenende kursierten zahlreiche Hinweise durch das Internet: IBM entlasse seit Mittwoch ohne offizielle Ankündigung quer durch den Konzern händeweise Mitarbeiter. Am Sonntag bestätigte IBM-Direktor und Öffentlichkeitsarbeiter Doug Shelton, dass am 21. Januar ein Schwung Kündigungen ausgesprochen wurde. Er weigerte sich allerdings, konkrete Zahlen zu nennen.

Laut den Online-Spekulationen seien in den Sparten Software, Verkauf und Vertrieb über 2.800 Mitarbeiter betroffen. Auch in Toronto werde gerade entlassen, hieß es am Freitag. Diese Woche sollen angeblich weitere Maßnahmen in den US-Standorten Poughkeepsie, East Fishkill und Burlington folgen. Und in den asiatisch-pazifischen Niederlassungen seien weitere 2.600 Stellenstreichungen vorgesehen, meldete ZDnet Asia.
Das dürften dann hochgerechnet deutlich über 6.000 Jobs werden, die Big Blue wegsäbelt. Angesichts von weltweit 387.000 Konzernmitarbeitern allerdings gerade einmal eine 2-Prozent-Korrektur. PR-Mann Shelton kommentierte diese Gerüchte nicht. Nur soviel: Wo möglich, werde man für Mitarbeiter innerhalb des Konzerns andere Positionen finden. (Ralf Müller)

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