Adobe lässt sich in die Flash-Karten gucken

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Aber nicht ganz – das DRM, das verwendet wird, soll ein Buch mit sieben Siegeln bleiben.

Adobe hat angekündigt, die Spezifikationen des Real-Time Messaging Protocol (RTMP) zu veröffentlichen, das benutzt wird, um Video an Flash-Browser-Plugins zu streamen. Die Informationen sollen als Teil des Open Screen-Projekts von Adobe im Laufe des Jahres publik gemacht werden. Dann sollen Entwickler mittels des Protokolls eigene Server-Software schreiben können, um Multimedia-Daten an Flash-Clients zu schicken.

Wirklich neu ist das Ganze allerdings nicht: Im Rahmen des Red5-Projekts war der Code via Reverse Engineering bereits dokumentiert worden, und im Grunde sanktioniert Adobe dies nun im Nachhinein.

Allerdings auch das nicht vollständig: Sämtliche Details über das in RTMP integrierte DRM bleiben Staatsgeheimnis und die Implementierung von Strukturen zur Umgehung des DRM sollen in der Lizenz für die offizielle RTMP-Spezifikation ausdrücklich verboten werden. [gk]

Ars Technica