Obama darf seinen BlackBerry behalten

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Der Präsident hat seinen ersten Triumph erzielt und darf seinen geliebten BlackBerry behalten: Damit ist er der erste amerikanische Präsident, der ein solches Gerät im Weißen Haus benutzen darf.

Der neue US-Präsident ist praktisch süchtig nach seinem BlackBerry. Für Obama ist sein kleiner Handheld eine Möglichkeit mit der Außenwelt in Kontakt zu bleiben. Laut dem öffentlichen Aufzeichnungsgesetz werden aber alle E-Mails mitgeschnitten – selbst die des Landesoberhaupts. »Es ist nur eines von vielen Werkzeugen, das ich versuchen möchte zu benutzen um aus meiner Blase zu entfliehen und sicherzustellen, dass Leute mich immernoch erreichen können«, so Obama.

Wie der SMH berichtet soll das Gerät angepasst und wird mit einem »Super-Verschlüsselungspaket« ausgerüstet werden. Dieses kommt allem Anschein nach von der National Security Agency (NSA). Trotzdem werden sämtliche Mails, die der Präsident schickt und erhält laut dem »post-Watergate Presidential Records Act of 1978« aufgezeichnet. Obama betonnt, dass sein BlackBerry für ihn die Möglichkeit ist mit den amerikanischen Bürgern zu kommunizieren. Er möchte dadurch auf dem neuesten Stand der Dinge bleiben. (Maxim Roubintchik)