IT-Arbeitgeber mussten mehr Gehalt auszahlen

IT-ManagementIT-ProjekteJobsKarriere

Trotz Wirtschaftskrise und Neustrukturierungen in den Unternehmen verdienten die IT-Fachkräfte im vergangenen Jahr mehr Geld. Das könnte, wenn auch gedämpft, so weiter gehen.

Die Marktforscher von Dice meldeten gerade, dass in 2008 die IT-Gehälter im Schnitt um 4,6 Prozent zugelegt haben. Für 2009 wird das Plus wohl deutlich geringer ausfallen. Das statistische Durchschnittssalär in der Branche erreichte nun 78.000 Dollar Jahresgehalt. Im IT-Management wurde mit knapp 112.000 Dollar naturgemäß am besten verdient, während der simple System-Administrator sich im Schnitt mit 70.300 Dollar zufrieden geben musste.

Sorgen um Job-Sicherheit
Die Dice-Studie fragte bei den IT-Profis ab, was sie in diesem Jahr umtreibt. Ganz oben stehen natürlich die Angst um Job-Sicherheit und vor abgeblasenen Projekten. Weniger Gehaltszuwächse, eine höhere Arbeitsbelastung wegen entlassener Kollegen und die Sorge, bei den eigenen Fähigkeiten auf der Höhe der Zeit bleiben zu können, treiben die Fachleute ebenfalls um. So sehr, dass sich viele schon nach einem neuen Job umschauen.

Die Beratungsfirma Dice berichtet, dass auf ihrem eigenen Portal in den vergangenen Wochen 67 Prozent mehr Bewerbungen von IT-Profis eingingen als sonst. Dazu passt auch, dass Branchengrößen wie Intel, AMD, Microsoft, Infineon, Oracle, SAP, Sony und Ericsson bereits umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt haben.

Die IT-Lichtblicke
Bei einer Umfrage interviewte Dice kurz vor Weihnachten über 19.000 Technologen (Detailergebnisse auf der Dice-Website). Dabei kam heraus, dass die Gehälter in der Provinz mittlerweile stärker zulegen können als in den klassischen Hochburgen der IT. In der Spitze wurden fast 15 Prozent Zuwachs registriert. Manche Länder und Regionen könnten wohl auch im laufenden Jahr für positive Überraschungen sorgen.
(Ralf Müller)

Weblinks

Dice Website

eWeek US

Job-Blog

Intel plant Fabrikschließungen