Europäische Gemeinschaft lobt Netzwerk-Manager

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Wegen der ungewöhnlich hohen Verfügbarkeit von 99,9 Prozent gab es ein dickes Lob für die Netzwerk-Betreiber seitens Brüssel.

Die europäischen Netzwerk-Administratoren machen einen guten Job: Sie verwalten die Infrastruktur verantwortungsbewusst und halten sie praktisch ständig verfügbar. Doch es gibt regionale Unterschiede, berichtet der neue Enisa-Report (PDF), der gestern von der EU-Behörde veröffentlicht wurde.

Für die Studie wurden quer über den Kontinent 300 Provider unter die Lupe genommen. Ergebnis: Im Schnitt leisteten sich die Operatoren nur 10 Stunden Downtime im Jahr, daher die 99,9 Prozent Verfügbarkeit. Um dies zu gewährleisten, hatte die Mehrheit der Unternehmen entsprechende Planungs-, Management und Risiko-Prozeduren im Einsatz.

So einheitlich, wie die Statistik es vorspiegelt, sieht Europa allerdings nicht aus. So hänge das Ergebnis im wesentlichen auch vom Netzwerktypus ab. Insbesondere mobile Netzwerkzugänge sind bei weitem nicht so häufig verfügbar wie auf Kabel basierende Systeme. Und dann gebe es noch eine Minderheit von Betreibern, die nicht auf die Enisa-Anfrage reagierten. Hier vermuten die Analysten das Fehlen von ausgefeilten Management-Systemen und in der Praxis schlechtere Response-Quoten. (rm)