Weitere Studie entlastet die Killerspiele: Unschuldig!

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Ausgerechnet aus dem schießfreudigen Texas stammt der neuerliche Freispruch für die Action-Computerspiele: Sie seien nicht ursächlich für Schul-Schießereien.

Die Untersuchung wurde von der texanischen A&M International University vorgenommen. Laut Professor Christopher Ferguson konnte kein faktischer Zusammenhang zwischen dem Spielen gewalttätiger Games und den Gewaltaktionen in Schulen entdeckt werden. Zu der Brandmarkung der Killerspiele sei es durch eine “Moral-Panik” gekommen, für die Politiker und Medien gesorgt haben und die von der Bevölkerung kritiklos übernommen worden sei. Der Professor kritisiert, dass sogar einige Sozialwissenschaftler voreilig Zusammenhänge zwischen Videogames und Amokläufen hergestellt hatten. Doch die Ursachen liegen laut der gündlichen A&M-Studie in der Familie, Erziehung, genetischen Dispositionen und zu keinem geringen Teil auch an der Armut. Es seien in jedem Fall schwierige, kontroverse und kaum nachvollziehbare Probleme, die einen Jungen dazu treiben, zur Waffe zu greifen. Die Killerspiele dagegen seien nur der Strohhalm eines Politikers, um als tatkräftiger Manager aufzutreten, der etwas gegen die Kriminalität unternehme, stellt Ferguson klar. (rm)

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