Microsoft muss Mitarbeiter entlassen

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Die Krise schlägt auch beim erfolgsverwöhnten Softwarekonzern Microsoft zu. Das Unternehmen muss jetzt sogar Mitarbeiter entlassen.

Microsoft hat die Zahlen für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2009 (31.12.) überraschend schon vor Börsenbeginn in New York bekanntgegeben. Der Grund dafür lag wohl darin, dass die Mitarbeiter von den geplanten Entlassungen schon am Beginn des Arbeitstages und nicht erst wie ursprünglich vorgesehen nach Börsenschluss erfahren sollten.

Gewinneinbruch um 11 Prozent
Mit einem Quartalsumsatz von 16,63 Milliarden Dollar konnte das mächtige Softwarehaus gegenüber dem Vorjahreswert zwar um 2 Prozent zulegen. Beim operativen Gewinn und Nettoeinkommen gab es jedoch mit 5,94 Milliarden Dollar(minus 8 Prozent ) und 4,17 Milliarden Dollar (minus 11 Prozent) Einbrüche, die Steve Ballmer zum Handeln zwingen.

Es sollen daher weltweit rund 5000 Mitarbeiter entlassen werden. Ob davon auch die deutsche Niederlassung betroffen ist, war zu Redaktionsschluss noch nicht klar.

Eine Ursache für den Gewinnrückgang liegt im schwachen Geschäft mit Desktop-PCs.
(Rudi Kulzer/mt)

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