Intel macht Chipfabriken dicht

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Zwischen 5.000 und 6.00 6.000 Mitarbeiter werden von den Plänen des Chip-Herstellers betroffen sein,  die Produktion an vier Standorten einzustellen, um die Kapazitäten an die derzeitige Marktlage “anzupassen”.

Betroffen sind Fabriken in Malaysia, auf den Philippinen und in den USA; die Dichtmachaktion soll bis Ende des Jahres durchgezogen werden.

Nach eigenen Aussagen von Intel sind von den Schließungen weltweit 5.000 bis 6.000 Beschäftigte betroffen, inklusive des Support-Bereichs. Für einen Teil von ihnen könnte es einen Job in anderen Fabriken geben – sicher ist das allerdings nicht.

Nach außen verkauft Intel das Ganze als eigentlich normalen Vorgang: Alte Produktionsstätten würden zugunsten neuerer stillgelegt. Allerdings räumt der Chip-Hersteller auch ein, dass die Geschwindigkeit und Radikalität der Maßnahmen diesmal der Wirtschaftskrise geschuldet sei – da müsse eben alles etwas schneller gehen, vor allem, wenn man ein Überangebot mit den damit verbundenen Konsequenzen für die Preise vermeiden wolle. [gk]

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