4 gute Nachrichten

Allgemein

Bundeskanzlerin Angela Merkel wünscht sich mehr gute Nachrichten aus der Wirtschaft. Hier sind vier positive Meldungen aus der IT-Branche.

Die Schweriner Volkszeitung meldet, die Bundeskanzlerin habe auf einem Journalistenkongress die Verantwortung der Medien in der Wirtschaftskrise hervorgehoben. Diese sollten die Bemühungen zur Bewältigung der Krise »ab und an ein bisschen positiv darstellen«.

Nun denn, eWEEK europe geht gleich mit gutem Beispiel voran und hat einige gute Nachrichten für diese Woche zusammengetragen.

Gute Nachricht Nr. 1: Apple meldet Rekordquartal

Ein Umsatz von 10,17 Milliarden US-Dollar und ein Nettogewinn von 1,61 Milliarden Dollar: Das sind die Ergebnisse, die Apple für das erste Quartal 2009 verbuchen kannn. Der gesundheitlich angeschlagene Apple-CEO Steve Jobs kommentiert diese Ergebnisse mit dem Satz, dies seien »die besten Quartalszahlen in der Apple-Gechichte«. Zum ersten Mal hätte der Umsatz die Grenze von 10 Milliarden überschritten.

Im vierten Quartal 2009 ging der Apple iMac 2,5 Millionen Mal über den Ladentisch. (Foto: Apple)

Zum Erfolg im vierten Quartal beigetragen haben 2,5 Millionen verkaufte Macs – eine Steigerung um neun Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal – sowie 22,7 Millionen iPods und 4,4 Millionen iPhones.

Gute Nachricht Nr. 2: Bundesbürger kaufen Elektronikprodukte

Zwei Drittel der Bundesbürger planen im Jahr 2009 den Kauf von Elektronik-Produkten. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1001 Deutschen ergeben.
Vor allem junge Leute sind anschaffungsfreudig.

90 Prozent der 14- bis 29-Jährigen planen eine oder mehrere Anschaffungen. Bei ihnen stehen Handys und Computer-Zubehör (je 38 Prozent) an der Spitze der Hitliste, gefolgt von Spiele-Software (30 Prozent). Dagegen sind sich nur 37 Prozent der Befragten ab 60 Jahre sind sicher, dass sie neue Elektronikprodukte anschaffen wollen. Bei den Senioren stehen vor allem Flachbildfernseher hoch im Kurs, gefolgt von Computer-Zubehör und Digitalkameras. 

Die beliebtesten Hightech-Produkte:
1. Computer-Zubehör (26%)
2. Handy (19%)
3. Flachbildfernseher (18%)
4. Computer/Notebook (17%)
5. Spiele-Software (17%)
6. Digitalkamera (16%)
7. MP3-Player (12%)
8. Internetanschluss (10%)
9. Software (nicht Spiele, 10%)
10. Spielkonsole (9%).
In Klammern: Anteil der Deutschen, die 2009 dieses Elektronikprodukt kaufen wollen

Lesen Sie auf Seite 2: IBM macht Kasse

Gute Nachricht Nr 3: Positive Stimmung bei Dienstleistern

Die Stimmung unter den Unternehmen im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft hat sich im vierten Quartal 2008 leicht erholt. Das meldet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.

Der Stimmungsindikator ZEW-IDI steigt um 1,8 Punkte auf 54,1 Punkte. Der Anteil der Unternehmen, die im vierten Quartal 2008 eine erhöhte oder unveränderte Nachfrage melden, sei im Vergleich zum dritten Quartal 2008 gestiegen.
Als Grund für die positive Entwicklung nennt Jenny Meyer, Wissenschaftlerin am ZEW, »vor allem die stabile Umsatz- und Nachfragelage im vierten Quartal 2008«.

Gute Nachrichten und einen Rekordgewinn präsentiert IBM auf der Seite für Investoren.

Gute Nachricht Nr. 4: IBM macht Kasse

Einen Rekordgewinn meldet auch der IT-Gigant IBM: 4,4 Milliarden Dollar bleiben im vierten Quartal 2008 in der Kasse. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 103,6 Milliarden Dollar, ebenfalls ein neuer Rekord. Der IBM-Chairman Samuel J. Palmisano erklärt das gute Ergebnis mit dem Strategiewechsel IBMs in den letzten Jahren. So sei das Unternehmen in profitablere Bereiche der Industrie migriert und und hätte in Wachstumsmärkte investiert.

Es gibt sie also noch, die guten Nachrichten aus der IT-Branche. Wenn Sie aber weitere gute News lesen wollen, suchen Sie nicht bei Nokia, Sony oder Intel, nicht bei eBay und auch nicht bei Microsoft.
(Mehmet Toprak)

Weblinks
Apple
Bundeskanzlerin
Bitkom
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
IBM