Trotz Wirtschaftskrise: Rekordgewinn bei IBM

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Trotz Umsatzrückgang im vierten Quartal konnte IBM den Gewinn deutlich steigern. Von Wirtschaftskrise kaum eine Spur: auch für 2009 peilt man Rekorde an.

Zwar verzeichnete IBM im vierten Quartal 2008 einen Umsatzrückgang von 6 Prozent auf 27 Milliarden Dollar, doch das hinderten den Computerkonzern nicht daran mit einer Gewinnsteigerung von 12 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar abzuschließen. Für das vergangene Jahr kommt man damit auf einen Rekordumsatz von 103,6 Millarden Dollar und einen Rekordgewinn von 16,7 Milliarden Dollar (vor Steuern). Der Gewinn pro Aktie lag bei 8,93 Dollar – ebenfalls Rekord bei Big Blue, das auch optimistisch ins neue Jahr geht und den Gewinn pro Aktie auf mindestens 9,20 Dollar steigern will. Die Börse goutierte den trotz Wirtschaftskrise optimistischen Ausblick, der Aktienkurs kletterte im nachbörslichen Handel deutlich.

Zuletzt kündigte IBM sogar an, Arbeitsplätze schaffen – und nicht streichen – zu wollen. Ärger droht zunächst nur von Seiten der EU-Wettbewerbshüter, denen eine Beschwerde vorliegt, IBM würde seine marktbeherrschende Stellung bei Mainframes nutzen, um die Konkurrenz zu behindern. (Daniel Dubsky)