Open-Source-Entwickler entdecken ihre Liebe zur Wolke

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Cloud Computing ist bei vielen Programmierern im Kommen. Das lässt sich an der stark wachsenden Zahl von Apps für Web-Services ablesen.

Schon 40 Prozent der Entwickler in der Open-Source-Gemeinde sollen an entsprechenden Applikationen für den Einsatz im Web-Service arbeiten, behaupten die Marktbeobachter von Evans Data. Sie stützen ihre Aussage auf einer Analyse von 360 Entwicklungsschmieden. Von denen, die sich mit der Cloud beschäftigen, geben 28 Prozent Googles App Engine den Vorzug.

15 Prozent entscheiden sich für Amazons Cloud Computing Service AWS.
Auf den weiteren Plätzen wurden auch Microsoft, IBM und Salesforce.com genannt, doch deren Wölkchen sind im Vergleich offensichtlich noch sehr unscheinbar und faserig, um viele Entwickler anzuziehen.

Die Gründe für diesen Trend sind schnell identifiziert: Weniger Arbeitsaufwand und der angenehme Zugriff auf die Ressourcen der Data Centre mit ihrer Power. Das erspart mancher Firma nicht nur Ausgaben für die eigene Infrastruktur, sondern erweitert schlicht das Computing-Level, fügt Evans-Präsident John Andrews an. Mit anderen Worten: Diese Hardware wird sich manche Entwicklungsabteilung nie selbst leisten können. Last but not least machen die Open-Source-Programmierer mit ihren Werken via App- und Mobile-Store oft mehr Geld bzw. überhaupt mal spürbare Umsätze. (Ralf Müller)