Zweiter Prototyp des Open Source Tablets

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Für nur 200 Dollar soll das schlichte Linux-Handheld eines Tages angeboten werden. Mit der zweiten Vorabversion kommt man diesem Ziel schon näher.

Blogger Mike Arrington entschloss sich im vorigen Jahr, ein günstiges Internet-Tablet auf Basis von Open-Source (Hard- wie Software) zu stricken. Gerade stellt er einen zweiten Prototypen mit 12-Zoll-Touchscreen, Via Nano-Prozessor, 1 GByte RAM und 4 GByte SSD vor. Rufname: CrunchPad.

Auf Basis eines Custom-Linux läuft ein selbstgeschraubter Browser – mehr nicht. Das Konzept läuft auf pure Webnutzung mit Online-Apps hinaus. Flash-Video wird natürlich unterstützt. Bei einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel braucht der mobile Anwender nicht viel scrollen. Wifi-Modul, Kamera und Batterieschacht sind weitere Merkmale. Daher sei der angepeilte Verkaufspreis von rund 200 Dollar auch realistisch.

Damit dieser Zielpunkt auch möglichst bald erreicht wird, hat sich Arrington mit AltaVista-Gründer und eBay-Pionier Louis Monier einen Chefentwickler geholt. Er soll dem CrunchPad zum baldigen Marktstart verhelfen. Das funktionale Gehäuse steuern übrigens David Yarnell und Greg Lalier von Dynacept bei. Es sei bewusst dicker als notwenig gehalten, um es robust und hitzebeständig zu machen. 1,5 Kilo werde das Tablet wiegen, was vor allem den Batterien anzulasten sei. Die Software liefert Fusion Garage aus Singapore. (Ralf Müller)