Ungenügende Firmenpolitik: Sicherheitslücke USB-Speicher

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Der USB-Port ist eine Sicherheitslücke, durch die oft Firmengeheimnisse nach draußen gelangen. Insbesondere, wenn leichtsinnige Mitarbeiter ihre Daten auf ungesicherten USB-Sticks nach Hause mitnehmen.

Credant Technologies warnt IT-Unternehmen davor, dass ihre Mitarbeiter die mobilen Speicherkarten und -sticks gerne in den Taschen ihrer Kleidung vergessen. Der Macher von Sicherheitslösungen hat auf Basis einer kleinen Umfrage unter Textilreinigungen selbst hochgerechnet, dass sich allein in England im Jahr 9000 USB-Sticks ansammeln. Europaweit dürfte diese Zahl naturgemäß höher liegen.

Fast alle USB-Sticks sind ungesichert
Credant untersuchte stichprobenartig einige dieser Fundstücke und fand heraus, dass die darauf gespeicherten Daten fast nie gesichert waren, nicht durch ein Passwort und schon gar nicht durch Verschlüsselung. Dies sollten die Firmen unbedingt andenken. Noch bequemer ginge es durch »Endpoint Data Protection«, eine Sicherheitstechnologie für Unternehmen, um quer durch die gesamte Infrastruktur grundsätzlich zu verhindern, dass Firmendaten überhaupt erst auf USB-Sticks übertragen werden.
(Ralf Müller)

Weblinks
Security Watchdog
Credant Technologies